„Lob, Lob, Lob!“

Zum Titel: Ausspruch von A.K. gegenüber T. bei GEO Anfang 2000, jetzt in unseren Wortschatz übergegangen.

Zum Foto: Noch nie aufgehängtes Türschild mit Fliegenschiss.
Wirkt vielleicht befremdlich in der C.zeit...

Ich muss mich auch mal loben! (Gemäß einer Teebeutelweisheit: „Schätze Dich selbst und Ehre Deine Seele.“)

So habe ich es in letzter Zeit mehrfach geschafft, mich selbst positiv zu beeinflussen.

Zwei vergangene Wochenenden zeigen diesen Erfolg:

Nachdem ich an einem Freitag (16.4.) aufgrund von Atmosphärenfühlerei im Dorfe nachts schlecht schlief, mir der Rücken schmerzte, ich am Samstag daraufhin befallen war (jegliche Kommunikation kostete mich Kraft, ruhige Gitarrenspielklänge von nebenan drangen nicht zu mir durch, Vogelgezirpe trieb mich beinah in den Wahn, trotz Sonnenscheins saß ich wie gelähmt herum und starrte vor mich hin…), beschloss ich am Sonntag gleich am Morgen ein leichtes Lächeln (Skillstraining sei dank) zu üben, im Sinne Tarthang Tulkus „Hindernisse und Emotionen in positive Erfahrungen zu verwandeln“ (1) und mit meiner Familie an unseren Lieblingsort am Meer zu fahren (2). Dort war nur „wenig Mensch“, Sonne, Stille und Weite und Körperertüchtigung.

Am Freitag darauf (23.4.) beschloss ich, „mit Liebe zu kommunizieren“ (3) und erfuhr am Samstag große Erleichterung, die ein offenes Gespräch mit einem mir wichtigen Menschen brachte.
Sanfte Gitarrenklänge in der Sonne resonierten.
Der zweite Sonntag am Meer tat sein übriges.

1: Tarthang Tulku "Psychische Energie durch inneres Gleichgewicht. Wege zu höherem Bewußtsein, Selbstheilung und Meditation", Freiburg im Breisgau 1979, S. 5). Noch habe ich erst die Einführung in das Standardwerk dieses buddhistischen Lehrers gelesen, aber ich hoffe sehr, dass die weitere Lektüre heilend auf mich wirkt. D. kannte es von ihrer Klavierlehrerin und empfahl es mir.

2: Gemäß Stellas & Shebas Songzeile: "Wenn Du denkst, es geht nichts mehr, pack' deine Sachen und wir fahr'n aus Meer." (vgl. Lied bzw. Artikel "Viertel vor gut".) 

3: Teebeutelweisheit, die am Abend zuvor aus der Kanne baumelte: "Mit Liebe zu kommunizieren ist die größte Meisterschaft". In diesem Sinne beschrieb ich meine Befindlichkeit per Telegram "... Ich weiß nur, dass ich sowieso generell verunsichert bin und mich die ganze Atmosphärenfühlerei bezüglich fuckin' Corona ungemein stresst... Meine hochsensible Disposition hat sich in der Coronazeit noch "verschlimmbessert" und ich merke immer mehr, wie wenig ich ein Gemeinschaftstyp bin... Ach herrje, jetzt bin ich von meinen Worten auch ganz aufgewühlt und wollte eigentlich doch nur schreiben, dass ich Dich so gern hab!!"