“Was tun!?.”

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Heute zum ersten Mal selbst Blogeintrag getätigt (vom Zeichenbuch in die Maschine). Im “Modus für ablenkungsfreies Schreiben” (gibt’s!), versteht sich. Eigene Unzulänglichkeit überwunden, Ohrstressgeräusch leiser geschaltet.

J. fragte morgens mit lieblichem Stimmchen, ob T. zur Arbeit müsse und ich Essen kochen würde. Beides verneint.

“Da kann man nichts machen, du musst was tun.” (2)

“Wer für sich selbst zeichnet und malt, kann von seiner eigenen Welt erzählen. (…) Wer als Beruf für andere Leute malt, muss (…) etwas Rücksicht nehmen auf fremde Wünsche und Ideen.” (3)

“Gegen Feierabend sind die Büroleute (…) völlig erschöpft, denn sie haben im Kopf alles mitgemacht, vorausbedacht und geplant.” (4)

“Weißt du was, Augustine?”, sagte der dumme August. “Von jetzt an wollen wir unsere Arbeit gemeinsam tun. Ich helfe dir in der Küche und bei den Kindern und du trittst mit mir zusammen im Zirkus auf. Denn fürs Kochen und Schrubben und Wäschewaschen allein bist du viel zu schade!” (5)

1, Titel: Dieter Böge, illustriert von Bernd Mölck-Tassel, Zürich 2008
2: s.o., S.1
3: s.o., S.20
4: s.o., S.3
5: Otfried Preußler/ Herbert Lentz: "Die dumme Augustine", S.23