Das ambivalente Prinzip

Gestern Abend (28.11.) im Bad. Hose und Socken von J. 

Anm.: STAU-Aufnäher, siehe 15.3.17.

29.11.: Es gibt keine Zufälle, gibt es nicht? (1) Bereits mehrfach fielen mir z.B. Bücher, Texte in die Hände, die just bedeutsam für mich waren (so in einem Gespräch festgestellt von D. am 16.11. und von mir bestätigt). So ist’s wohl auch kein Zufall, dass ich gestern Abend das obige Foto schoss und somit auf den Artikel vom März letzten Jahres stieß (s.o.), in dem ich ankündigte, die STOPPTASTE zu drücken.

Wie siehst Du aus Dir heraus und Dich an gerade?, fragt mich W. liebevoll-wissend per SMS am 16.11. um 10:44.  Diese Frage habe ich mir in meinem Leben ebenfalls schon oft gestellt, nur nicht so passend formuliert. So blätterte ich in meinem Skizzenbuch, in dem es noch viele unveröffentlichte Textpassagen gibt, die es entweder bleiben oder auch nicht, und las folgendes Zitat von Bonhoeffer, das mir mein Bruder in einem Telefongespräch vom 13.11.16 mitteilte:

Wer bin ich? Der oder jener? Bin ich denn heute dieser und morgen ein anderer? Bin ich beides zugleich? Vor Menschen ein Heuchler und vor mir selbst ein verächtlich wehleidiger Schwächling? Bin ich das wirklich, was andere von mir sagen? Oder bin ich nur das, was ich selbst von mir weiß? (2)

1: Gibt es Telepathie? Es gibt sie (mehrfach erfuhr ich dieses "innere Sehen" in einer Herzens-Verbindung, aktuell am 20.11. in einem Traum von meinem Bruder).

2: Vom Bruder zitierte Passagen aus Bonhoeffers "Widerstand und Ergebung -    Briefe und Aufzeichnungen aus der Haft", München 1951.