
Zum Titel: There's a crack in everything. That's how the light gets in. Leonard Cohen. Vgl. Artikel vom 9.11.21. Zur Zeichnung: Übermalung 1 à la Arnulf Rainer.

Zur Zeichnung: Übermalung 2. Während meiner grippalen Schwächezeit hatte ich mangels Bewegungskraft gedacht, es wäre sinnvoll, in dieser Zeit wieder etwas Zettelzeug auszusortieren. Nicht unbedingt eine gute Idee, war es doch teilweise auch sehr überfordernd. Die obigen, arnulf-rainer-likeschen Zeichnungen entstanden, nachdem ich Radierungen von mir von 1995 o.s. wiederfand, deren Motive mir missfielen und ich sie kurzerhand mit Kohle übermalte.
1 Tag nachdem ich meinen letzten Artikel schrieb, bin ich krank geworden. Hatte mich zunächst wacker gehalten, den fiebrigen Sohn versorgt, Ts und Ks Grippesymptome abgewehrt, bin dann eingeknickt, habe alles abgesag, inklusive Malkurs in HH, was ich sehr bedauerte. Trotzdem zeichnete ich immer mal wieder brav und so gut es ging. Seit gestern habe ich tapfer die seit Tagen anhaltende Verzagung, das haltlose, wabernde Gefühl abgeschüttelt. Seitdem scheint die Wintersonne gülden, der eisige Wind fegt Eiskristalle klickernd über’s Dachfenster, die Wachholderdrossel pickt unermüdlich am Apfelschnitz, das Eichhorn rast possierlich hin und her.
And again and again…:
THERE’S A CRACK IN EVERYTHING. THAT’S HOW THE LIGHT GETS IN.