Nach dem Kurs

Zum Foto: Unscharfes Streetbild, geschossen nach einem Malkurs bei G.M., Freitag, 30.8.24, HH-Dammtor.

Das Hundibild und der Titel warten seit Sommer ’24 in meinen Blog-Entwürfen auf Veröffentlichung. So sei es nun, passen sie nämlich, da ich endlich vergangenen Freitag (dem 13ten) zum zweiten Mal an Gosia Machons Malkurs Die eigene Perspektive teilgenommen habe (1). Ein Hundi war auch vor Ort. Nun fahre ich noch 5x donnerstags nach meinem Job mit dem Zug nach HH zu meiner Freundin N., übernachte bei und frühstücke mit ihr und widme mich dann im Schlumper-Atelier künstlerisch meiner eigenen Perspektive. Sehr herausfordernd ist’s für mich, aber auch sehr erfüllend. Ich habe Strategien entwickelt, um den Herausforderungen zu begegnen.
Herausforderung 1: Zugfahrt, viele Menschen/ Großstadt, viele Menschen.
Strategie: Musik hören.
Nach dem völligen Verlorenheitsgefühl während der ersten Zugfahrt nach langer Zeit und dem Aufenthalt in der Großstadt außerhalb vertrauter Räume und Menschen habe ich erkannt, dass Musik auf den Ohren einen einhüllt, sozusagen einen „save space“ schafft. Nix Neues für den Normalsterblichen, für mich, der Musikhören oft auch zuviel ist, sehr wohl. Mit Nina Simone jazzte ich zu N. und tauchte von der umhüllenden Musik in die umhüllende Gastfreundschaft und Wärme im Haus meiner Freundin.
Herausforderung 2: Malen und zeichnen in einer Gruppe/ unter Beobachtung.
Strategie: Arbeiten mit vertrautem Material.
Zwar habe ich bereits seit Jahren große Sehnsucht nach Malen mit unterschiedlichen Farben, am liebsten auf großem Format, doch beschränke ich mich im derzeitigen Kurs auf das Zeichnen mit Kohle und Pastellkreiden, monochrom und kleinformatig. Das gibt mir Sicherheit, zumindest weitesgehend, enstehen aufgrund meines „erkritzelnden Stils“ doch oft Zeichnungen, die ungeplant sind. Examples comin‘ soon…

1: vgl. die beiden Artikel zuvor.