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Zum Titel: Begriff aus dem Pschyrembel (Klinisches Wörterbuch mit klinischen Syndromen. Berlin 1965). Wiederentdeckt im Nachlass von Ts Mutter, die Krankenschwester gewesen war.

Zum Bild: Noch nicht vollendete Collage, enstanden am 29.12.25 beim Kunsten mit Schutzi-J., A. und N.

„Das Haus meiner Mutter hat viele Räume“, so der Titel eines Buches, das mir meine Freundin J. aus HH in W. am 27.12. nannte (1). Das Haus meiner Mutter ist ein sehr häufiges Motiv meiner Träume, Häuser generell. Vor einigen Tagen träumte ich so intensiv vom Haus in AUR, dass ich auch am Tag noch das Gefühl hatte, dort gewesen zu sein. Es irritierte mich im Traum, auf der Heizung im Wohnzimmer mehrere Socken und andere frisch gewaschene Wäsche meiner Mutter vergessen zu haben, hatte ich doch in allen Räumen „klar Schiff gemacht“.
Am Kanal, in der Nähe des Hauses, den ich bei strahlendem Frühlingswetter entlangspazierte, blockierte mir ein Tigerpärchen den Weg. „Wie soll ich denn an denen vorbeikommen?“

Heute ist der letzte Tag des Jahres. J. (12) feiert bei seinem Kumpel und macht zum Buffet „Würstchen im Frauenmantel“ und T. und ich feiern ungewöhnlicherweise außerhausig (mit K. bei L.), werden uns aber vor 24.00 Uhr verabschieden, und ich werde auf jeden Fall, wie bereits seit 18 (?) Jahren (!) ins neue Jahr hinüberschlafen.

1: siehe auch Anmerkung zu Mittelzeitgedächtnis.

2: Der Zeitraum fällt in den Bereich des Mittelzeitgedächtnisses und somit aus'm Kopp.