Ordnung und Struktur

Zum Foto: Äußerer Zustand = innerer Zustand, 11.10.

Ordnung und Struktur (1): wesentlich für meine seelische und geistige Gesundheit! Tut mir gut, seit einigen Tagen das Motto Make before manage umzusetzen und wieder regelmäßig am Blog zu arbeiten. Kann so besser meinen Geist sortieren. War in den Anfängen des Blogs nahezu überlebenswichtig, um Zustände einordnen und erklären und ziehen lassen zu könnnen.
Auch meditiere ich seit einiger Zeit wieder kurz am frühen Morgen. Heute gelang es mir zum ersten Mal, meinen Geist ein wenig zu beruhigen. Gestern noch, während des sonntäglichen Morgenlaufes durch den Wald, war mir regelrecht schwindelig vor hin und her springenden Gedankenfetzen.
Siehe auch das dazu passende Artikelfoto: W. schickte mir eine erhellende „Quasi-Coaching“-Sprachnachricht (11.10.), die ich abhörte und sogleich mit dem Bild kommentierte. „Da sitze ich, allein zu Haus, voll im Jetzt, voll im Beschäftigtsein, und halte inne, um deine Nachricht zu hören. Nehme sie in mich auf, so stimmig… Ich atme und lächel. :*“ (11.10., 19.43).
Machte mir Stichwörter zu dem von W. Gesagten (siehe Zettel mit Bleistift im Bild):
– Orte und andere Menschen haben Einfluss auf mich, auf meine Gedanken. Daher die Frage: Wer ist eigentlich gerade in meinem Umfeld?
– bin ständig im Kopf
– bin ständig beschäftigt
– muss nix beweisen
– meine Kreativität kommt in Schüben
– Melancholie gehört dazu
– soll mir Zeit lassen für wichtige Entscheidungen
– Was fühlt sich für mich über die Zeit gut an?

Gut, das zu verinnerlichen.

1: vgl. diverse Artikel zuvor, z.B. Tick, klickerklack, Revue passieren, No risk, no fun!
und auch Herrndorfs Arbeit und Struktur, bereits hier im Blog erwähnt.